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12.11.2020, 10:44 Uhr
Carsten Reese (CDU): Weiter gegen B65-Umgehung durch die Schwicheldter Feldmark wehren!
Projekt aber weiter im "vordringlichen Bedarf"

Zu den hier vor Ort auf breiter Basis abgelehnten Planungen einer großräumigen Ortsumgehung der Bundesstraße 65 von Sehnde bis Peine quer durch die Schwicheldter Feldmark hat sich der stellvertretende CDU-Ortsvorsitzende Carsten Reese an Enak Ferlemann, zuständiger Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, und an die zuständige Behörde im niedersächsischen Verkehrsministerium gewandt, um in Erfahrung zu bringen, welche Wirkung der einstimmige Peiner Ratsbeschluss gegen das Projekt auf die Planungen erzielt hat.
Ferlemann hatte sich 2017 hier in Schwicheldt selbst von der Lage und den Einwänden vor Ort ein Bild gemacht.

Die im Bundesverkehrswegeplan als vordringlich geplante Umgehungssstrecke der B65 von Sehnde bis Peine wäre eine Schnellstraße parallel zur Autobahn, die die Landschaft nördlich unserer Ortschaft hinter dem Mittellandkanal radikal zerschneidet.

Sowohl die Antwort aus Berlin, als auch die aus Hannover ergaben, dass der Neubau weiterhin im „Vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans ist, die Planung und Umsetzung jedoch allein Ländersache ist.

Carsten Reese: "Genau dort wird unser Ansatzpunkt sein".
Er habe die Antwortschreiben an unseren Peiner CDU-Landtagsabgeordneten Christoph Plett weitergeleitet, damit die guten Verbindungen zum niedersächsischen Verkehrsminister Bernd Althusmann genutzt werden können, um den Planungsbeginn so lange wie möglich zu verschieben oder sogar gänzlich zu verhindern. Christoph Plett hat bereits seine Unterstützung zugesagt.
Parallel wurde auch Andreas Meier als CDU-Fraktionsvorsitzender im Peiner Stadtrat in Kenntnis gesetzt, damit  er das Thema B 65 erneut in den Fokus des Stadtrates rückt.

Klares Ziel, so Reese, ist es weiterhin, das Projekt im Bundesverkehrswegeplan herabzustufen, es aus der Dringlichkeit zu nehmen und insgesamt zu verhindern.