CDU-Ortsverband Schwicheldt

Im Schwicheldter Bürgerhaus:
Schulterschluss zwischen Sehnder und Peiner CDU

Schwicheldts <b>Ortsbürgermeisterkandidat Christian Bartscht</b> (4.v.r.) und <b>Stadtratskandidat Jasper Betz</b> (2.v.r.) begrüßen im Schwicheldter Bürgerhaus CDU-Kommunalpolitiker aus Peine und Sehnde (siehe unten).

Gemeinsam gegen geplante B 65-Umgehungsstrecke

Schwicheldt. Die Gegner der geplanten Umgehungsstrecke der Bundesstraße 65 zwischen Sehnde und Peine haben jeweils in ihren Gemeinden schon Flagge gezeigt. Jetzt begrüßte Schwicheldts CDU-Vorsitzender Christian Bartscht führende Kommunalpolitiker aus den Städten Sehnde und Peine zu einem Abstimmungsgespräch im Schwicheldter Bürgerhaus, an dem auch die Peiner CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann sowie CDU-Vertreter aus Mehrum und Equord teilnahmen.

ZUM BILD:
Seite an Seite - Peiner und Sehnder CDU: MdB Ingrid Pahlmann mit CDU-Kommunalpolitikern aus der von der geplanten Umgehungsstrecke der B 65 zwischen Sehnde und Peine betroffenen Region:
Vorne v.lks.: Gerhard Brendecke (Peiner Stadtratsmitglied aus Schwicheldt), Dr. Jens Lüders (Stadtverbandsvorsitzender Sehnde), Renate Rehnelt (Equord), Klaus Hoffmann (Ortsbürgermeisterkandidat Sehnde-Ilten), Hartmut Völksen (Fraktionsvorsitzender Stadtrat Sehnde), Ingrid Pahlmann, Andrea Rinas (Mehrum), Jasper Betz (Stadtratskandidat Peine-Schwicheldt), Andreas Meier (Peiner Bürgermeisterkandidat), hinten: Günter Schmidt und Dr. Ingo Reinhardt (Stadtrat Peine), Günter Strube (Equord), Christoph Plett (Fraktionsvorsitzender Stadtrat Peine), Konrad Haarstrich (Ortsbürgermeister Sehnde-Dolgen/Evern/Haimar), Wilhelm Fratzscher (Mehrum) und Christian Bartscht (Ortsbürgermeisterkandidat Peine-Schwicheldt)

Hartmut Völksen, CDU-Fraktionsvorsitzender im Sehnder Stadtrat, und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Dr. Jens Lüders verwiesen auf das eindeutige Votum der verschiedenen Gremien des Sehnder Stadtrates, die sich auch schon 2013 klar gegen die geplante Umgehung positioniert hätten. Peines CDU-Fraktionschef Christoph Plett und Bürgermeister-Kandidat Andreas Meier zeigten sich überrascht, dass damals vom Peiner Rathaus keine Informationen in die Ratsgremien gegeben worden seien. Auch jetzt, so Christian Bartscht, hätte man sich ein ähnlich deutliches Votum wie in Sehnde gewünscht.
Ingrid Pahlmann, MdB, verwies darauf, dass sie im engen Kontakt mit ihrer für Sehnde zuständigen Bundestagskollegin Dr. Maria Flachsbarth stehe, die schon betont habe, dass eine solche Maßnahme nicht gegen den Willen der Betroffenen durchgesetzt werden solle. Beide Abgeordnete seien zudem im Gespräch mit dem Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann. Laut Pahlmann bildet der jetzt vorgelegte Referentenentwurf zum Bundesverkehrswegeplan 2030 erst den Beginn eines längeren Entscheidungsprozesses. Wichtig für die Region sei die Behebung der Probleme auf der Autobahn. Dazu müsse es politisches Ziel sein, die A 2 in diesem Plan in den „weiteren Bedarf mit Planungsrecht“ hochzustufen und darüber hinaus durch intelligente Verkehrslenkung auf der A 2 sowie den Ausbau der die A 2 entlastenden A 39 von Lüneburg bis Wolfsburg vorab die Probleme zu mindern.
Die Sehnder und Peiner Christdemokraten sehen die große Mehrheit ihrer Mitbürger hinter sich und wollen mit ihrem Schulterschluss gegen die B 65-Umgehung ein klares Signal setzen.